Miriquidi (Dunkelwald) hieß im Mittelalter die Gebirgslandschaft in unserem sächsisch-böhmischen Grenzland. Nur wenige Handelsstraßen überquerten den Gebirgswald. Doch schnell machten die Menschen den Wald sich zum Nutzen. Holzköhlereien entstanden. Auf den Flüssen wurde Bauholz zu Tale geflößt.
Als um 1500 das "Berggeschrey" begann, lockten die reichen Erzfunde in das Gebirge. Wieder war der Holzreichtum für den Grubenausbau, für den Bau der Entwässerungstechnik und für die Verhüttung von großer Bedeutung. Der Bergmann war geschickt im Umgang mit Holz. So lag es nahe, dass sich Bergleute im Niedergang des Bergbaus im Umgang mit Holz einen neuen Broterwerb suchten. Es entstand die gewerbliche Holzwarenherstellung. Noch heute behüten über 100 Handwerksbetriebe und Manufakturen das reiche Erbe der Spielzeugmacher in einer überwältigenden Vielfalt und entwickeln es ständig weiter.
Holz lebt, man kann es riechen und fühlen, man begegnet ihm im Erzgebirge auf Schritt und Tritt. In den Wäldern an und in den Häusern. Wir laden Sie ein...